Reisebericht Australien 2012 – Gibb River Road – Teil 4

Reisebericht Australien 2012 – Gibb River Road – Teil 4

7. Tag: Fahrt durch den Kakadu Nationalpark zu den Gunlom Falls (Achtung Allrad pflichtig)

7. Tag Australien

Die Fahrt war schön, wir machten noch einen morgendlichen Walk: Bardedjilidji, dies war super, wir waren auch ganz alleine unterwegs.

Es ging weiter vorbei an Jabiru und Cooinda. Man sieht überall kleine Seen, Sumpfgebiete und passiert unheimlich viele Brücken mit den berühmten Krokodilwarnschildern. Es gab auch viele kleine Buschbrände. Es war Zeit für die erste Allradstrecke…

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 Der Weg nach der Abzweigung zu den Gunlom Falls kann nur mit einem Allrad befahren werden!!!  Die Strecke (ca. 40 km.) war gut aufbereitet und lies sich sehr schön fahren. Ein willkommener Einstieg für unerfahrene Geländewagen-Fahrer. Der Campground ist relativ groß, aber sehr ruhig. Es gibt Feuerstellen, so kann man sich ein kleines Feuer am Abend machen. Je nachdem wo man steht kann man genau auf den wunderschönen Wasserfall schauen.

7a fallsDa wir nur die 14 Tage zur Verfügung hatten, wollten wir uns nicht allzu lange im Kakadu NP aufhalten. Unten am Camping Platz befindet sich ein kleiner Weg am See entlang, von wo man den hohen Wasserfall beobachten kann. Wunderschön! Das besondere aber sind die Rock Pools. Relativ steil geht es auf einem Felsenweg (ca. 30 min.) hoch hinaus. Man braucht nix außer Wanderschuhe, Trinkwasser und Schwimmsachen. Oben angekommen freut man sich auf jeden Fall auf die bevorstehende Abkühlung. Also ab ins Wasser!!! Mehrere große und kleine Pools können zum Baden benutzt werden, an den Wasserfällen kann man sich den Rücken massieren lassen und auf den Felsen ein Sonnenbad genießen. Die Aussicht ist grandios, wir sind bis zum Sonnenuntergang geblieben und haben den Tag dort mit einem Bierchen (auch nicht vergessen ;-) ) ausklingen lassen. Super Ort für einen gemütlichen Tagesabschluss!

 

7b falls

 

Tipp: Wenn Sie einen Allradwagen haben, sollten Sie die Gunlom Falls im Kakadu Nationalpark  nicht vergessen. Die Rock Pools sind wirklich etwas  Besonderes…lassen Sie sich zum Sonnenuntergang den Rücken massieren, während Sie bei einem Sundowner eine unvergessliche Aussicht genießen…

 

8. Tag: Fahrt Gunlom Falls – Katherine Gorge

8. Tag Australien

Die Strecke ist gut zu fahren. Ziel war der Campground Nitmiluk Gorge (20 AUD p.P. + Strom): richtig groß, sehr gute Sanitäre Anlagen, ein großer Pool zur Nutzung. Überall hüpfen Kängurus mit Babys im Sack herum, an den Bäumen hängen viele Fledermäuse…ja das hat Spaß gemacht!

Wir zogen die Wanderschuhe nach Ankunft an und

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 stiefelten los.

 

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Übrigens konnte man noch kein Kanu fahren (das machen viele Besucher), die waren erst alles für die Saison am vorbereiten. Wir wollten die Katherine Gorge lieber von oben ansehen. Es war unglaublich heiß, bitte auf ausreichenden Sonnschutz und genügend Flüssigkeitszufuhr achten! Zeitweise ist man der Sonne massiv ausgesetzt, da man durch Graslandschaften wandert. Es stehen mehrere und unterschiedlich lange Wanderungen zur Auswahl. Wir machten den Windolf Walk (2,6km bis zur Kreuzung) und gingen zum Pat´s Lookout (weitere 10 min return), später noch die Abzweigung zur Southern Rockhole (weitere 30-40min return…sehr anspruchsvolle Höhen).

Echt eine lohnenswerte Wanderung, danach waren wir platt.

Tipp: Wanderung Windolf Walk in der Katherine Gorge…spektakuläre Schlucht und ein grandioses Panorama erwartet Sie!

9. Tag: Fahrtag von Katherine nach “Bloody” Kununurra (Achtung Check Point)

9. Tag Australien

Es war ein langer Tag, viele Kilometer standen uns bevor. Die Strecke lässt sich prima fahren. Wichtig ist zu wissen, dass man auf dem Weg die Grenze vom Northern Territory nach

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 Western Australia passiert. Das bedeutet, man muss über den Quarantäne Checkpoint. Es darf z.B. nichts an frischem Obst und Gemüse mit rüber genommen werden. Das Auto wird durchsucht, nach Lebensmitteln und Fröschen. Wir hatten noch eine kleine Knoblauchzehe, die mussten wir tatsächlich abgeben. Also von der Planung her ist zu beachten, dass man nicht schon in Katherine einen Großeinkauf macht, sondern sich für die Gibb River Road erst in Kununurra mit Lebensmitteln eindeckt. Es wird ebenfalls die Zeit umgestellt. Die Uhr wurde um eine Stunde zurückgestellt. Toll, so hatten wir mehr Zeit alles zu erledigen denn es gab noch eine kleine Panne. Kurz vor Kununurra begegnete uns ein großer Roadtrain und verpasste und einen riesen Steinschlag in die Windschutzscheibe. Es war Glück im Unglück…natürlich war es ärgerlich…aber andererseits besser konnte der Zeitpunkt ja nicht sein. Wir riefen bei Apollo an und erhielten klare Anweisungen was wir tun sollten. Wir sollten uns beim Novus Auto Glas melden. Das taten wir und erhielten einen Termin für den nächsten Morgen. Wir entschieden uns spontan für den Campground in der Stadt.

Tipp: Auf dem Weg passieren Sie den Check Point Northern Territory/ Western Australia Also von der Planung her ist zu beachten, dass man nicht schon in Katherine einen Großeinkauf macht, sondern sich für die Gibb River Road erst in Kununurra mit Lebensmitteln eindeckt. Ebenfalls wird die Zeit umgestellt, wichtig fürs Zeitmanagement!

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